| Der KT4D |
| Geschrieben von: Michael Ahrens |
| Donnerstag, 19. März 2009 um 15:00 |
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Der Name KT setzt sich zusammen aus kloubova tramvaje was auf deutsch: Gelenkstraßenbahn mit 4 Achsen heißt. Es wurde ein rationelles Fahrzeug für die große Zahl kleinerer Straßenbahnbetriebe des Territoriums mit verschiedenen Spurweiten verlangt. Dabei bot sich die Entwicklung eines Gelenkwagens an. So wurden zwischen 1969 und 1974 zwei derartige Probetriebwagen entwickelt. Der besondere Aufbau des Kurzgelenkes ermöglichte es, auf gerader Strecke beide Wagenteile immer in gleicher Lage zu halten. Diese Konstruktion wurde bereits 1969 im umgebauten Prototyp K1 7000 erprobt. Nach kurzem Probebetrieb in Prag kamen die beiden Prototypen des späteren Kurzgelenktriebwagens KT4 in den 70er Jahren nach Potsdam, einer der Prototypen existiert sogar noch heute bei den Potsdamer Verkehrsbetrieben (ViP). 1974 begann die Serienproduktion dieser Wagen für Berlin und weitere Verkehrsbetriebe (Zwickau, Erfurt, Plauen, Potsdam, Görlitz und Gera. Diese Wagen wurden nur als Triebwagen geliefert, sie sind aber traktionsfähig. Zum Einsatz kommen die KT4D als Solowagen oder in Zweiwagenzügen. In Erfurt und Cottbus wurden sie sogar als Dreifachtraktion, die eine respektable Länge von 57m aufweist, eingesetzt. 1982 entstanden zwei weitere Prototypen mit der Thyristorsteuerung TV3, welche die Bezeichnung KT4Dt erhielten. Ab 1983 wurden diese Wagen in Berlin eingesetzt. 1986 und 1987 folgten ihnen Wagen aus der Serienproduktion nach. 1301 und 1308 Anlieferung 1976 in Leipzig. Erster Einsatz auf Linie 2 Wagen am 3. Mai 1976 Solotriebwagen 1303 ab dem 10. Mai 1976 erfolgte der Einsatz als Traktion. Letzter Einsatztag war der 19 Juni 1984 im September erfolgte die Verladung und der Verkauf aller KT4D Fahrzeuge nach Berlin wo sie ab Mai 1985 in neuer Lackierung Buttermilchfarben mit Orangenen Stirnwänden und Türen Wagennummern in Berlin 219 313 - 219 320 Kommentare (0) |